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  • AutorenbildAndrea Stich

Bärlauchkapern - die etwas andere Kaper aus dem heimischen Wald


Im Frühjahr – etwa ab Anfang März bis Ende April – spriesst der Bärlauch, auch Waldknoblauch genannt, an vielen Orten. Man riecht die leichte Knoblauchnote beim Spaziergang durch den Wald sehr deutlich. Der Knoblauchgeruch ist auch das wichtigste Merkmal des Bärlauchs, um eine Verwechslung mit dem giftigen Maiglöckchen auszuschliessen. Viele kennen den Bärlauch zum Beispiel als Pesto, im Salat oder als Bärlauchbutter. Es können aber neben den Blättern auch die Knospen verwendet werden. Eingemacht als Bärlauchkapern sind sie ein Highlight beim Brunch mit Lachs oder im Herbst zum Racelette.


Aufgrund seiner Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C, Eisen, Kalzium, Kalium oder Selen werden dem Bärlauch in der TCM wie auch der allgemeinen Naturheilkunde ganz vielfältige Eigenschaften zugeschrieben.


- Leitet Toxine aus, wirkt entgiftend, reinigt das Blut

- Fördert die Verdauung, gleicht Magen- / Darmprobleme aus

- Wirkt entzündungshemmend und schleimlösend

- Senkt den Blutdruck und das Cholesterin, regt den Stoffwechseln an

- Stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei Erkältungen und Frühjahrsmüdigkeit


Für Bärlauchkapern braucht man

Knospen vom Bärlauch (120g)

Kräuteressig (250ml)

Salz (1Teelöffel), Zucker (40g), Gewürze nach Belieben (zB Senfkörner, Pfefferkörner)

Glas mit Schraubdeckel (am besten 2-3 kleiner Gläser)


Vorgehen

Bärlauchknospen gründlich waschen. Gläser gut reinigen und mit den Knospen satt füllen. Den Essig mit Salz, Zucker und den Gewürzen kurz aufkochen und in die Gläser mit den Knospen füllen. Nach ca. 2-3 Wochen sind die Bärlauchkapern zum Verzehr bereit.

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